Donnerstag, 30. Juni 2016

[Kathy] Rezension - Verliebt in Mr. Daniels von Brittainy C. Cherry



Inhalt:

Unsere Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte. Ich hatte nicht vor, mich in ihn zu verlieben, als ich nach Wisconsin kam. Ich hatte weder geplant, in Joes Bar zu stolpern, noch mich Hals über Kopf in Daniels Musik zu verlieren. Ich hatte ja keine Ahnung, dass allein seine Stimme all meine Sorgen wenigstens für einen kurzen Moment vertreiben könnte. Ich wusste nicht, dass sich so das Glück anfühlt. Unsere Liebe war mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Sie war wie wir. Und allein deshalb werde ich es niemals bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe!
*Verlag*
*Amazon*

Meine Meinung:
Überall war dieses Buch. Auf Facebook, auf Youtube, auf Instagram. Man kam gar nicht dran vorbei und dann las man auch noch diese Begeisterung. Okay, es war irgendwie klar, dass ich das Buch haben musste und so durfte es einziehen. Und dann habe ich es gelesen. Und geliebt. So sehr.
Von Anfang an ist die Geschichte voller Drama, voller Angst und Tränen, voller Fremden und Neuem, denn Ashlyn verliert ihre Zwillingsschwester an Leukämie und muss zu ihremVater, ans andere Ende des Landes. Sie lernt Daniel so ganz ohne großes Tamtam kennen und bekommt ihn nicht mehr aus ihrem Kopf. Bis die beiden sich eben wieder sehen - als Lehrer und Schüler. Die Geschichte ist dann geprägt von Angst, Trauer, Gefühlen, Liebe, Küssen, Berührungen, Affären, die alle nicht sein dürfen. Doch die beiden kommen nicht voneinander los.
Dazu kommen so viele andere Dinge. Ashlyn lernt ihre väterliche Familie kennen, die ihr immer wieder zeigen, dass Familie mehr als das ist. Daniel hat ebenso zu knabbern, dank seinen Eltern, seines Bruders und seines besten Freundes.
Das Ende ist...ehrlich...realistisch...ängstlich...freudig. All diese Gefühle prasseln auf den Leser ein. Am Anfang. In der Mitte. Am Ende. Es ist ein Buch, das mich so viel heulen lassen hat, wie schon lange nicht mehr. Die Autorin ist fantastisch. Sie schreibt. Sie fühlt. Sie zieht den Leser in den Bann.
Sie beschreibt die Charaktere süß, freundlich, ängstlich, ehrlich, tief, transparent. Und am Ende gelingt es ihr mich nicht nur einmal schwer nach Luft schnappen zu lassen. Wow.

Fazit:
Eine Geschichte, die mich in ihren Bann zieht, die mich traurig und glücklich macht, die so real wirkt. Klasse!


Sonntag, 12. Juni 2016

[Kathy] Kaffeekränzchen am Sonntag #1


Kathi von Kathis-Buchplauderei und ich haben die Idee, eine neue Aktion ins Leben zu rufen. Immer am zweiten Sonntag des Monats erscheint unser Beitrag zu "Kaffeekränzchen am Sonntag".
Es gibt dann jeden Monat ein Hauptthema und zu diesem Hauptthema überlegen wir uns fünf Fragen, die wir dann beantworten. Wir würden uns freuen, wenn ihr alle mitmacht, so dass wir viele verschiedene Sichtweisen haben und man sich vielleicht auch ein wenig besser kennen lernt. :) 
Jeder darf also gerne teilnehmen! Das Foto darf genutzt werden. 


Das heutige Thema: Lesen in der Kindheit

#1 Wie bist du zum Lesen gekommen?
 Meine Mutter hat schon immer selbst viel gelesen, so dass ich denke, dass da eine bestimmte Vorbildsfunktion geherrscht hat. Und als ich dann in der Grundschule war und selbst lesen konnte, war es irgendwie selbstverständlich, dass ich Bücher ähnlich einatme, wie meine Mutter :)

#2 Erinnerst du dich noch an Bücher aus deiner Kindheit?
Na klar! Es gab da z.B. Pippi Langstrumpf oder auch den Struwwelpeter. Ich mochte auch immer sehr gerne Hanni & Nanni oder andere Internatsgeschichten. Später dann habe ich Harry Potter oder Schicksalsgeschichten gelesen. Die Freche Mädchen Bücher mochte ich im fortschreitenden Alter auch immer sehr gerne!
#3 Hast du dir gerne vorlesen lassen?
 Ich denke schon. Ich kann mich tatsächlich eher dran erinnern, dass ich selbst gelesen habe. Ansonsten haben meine Eltern trotz allem viel vorgelesen.

#4 Besitzt du noch Bücher aus deiner Kindheit?
Ein paar, die aber derzeit im Keller oder in Kisten auf dem Schrank eingelagert sind, weil hier Platzmangel herrscht. Aber irgendwann möchte meine Tochter sie noch lesen, deshalb habe ich sie aufgehoben.

#5 Welche Bücher haben es dir damals besonders angetan?
 In der Grundschulzeit mochte ich sehr gerne Internatsgeschichten, aber auch leichte Familien- oder Mädchengeschichten, wobei ich auch gerne Pferdegeschichten gelesen habe. Später fing es dann mit den ersten Liebesgeschichten, den Freche Mädchen Bücher an und auch sowas wie Harry Potter oder Tintenherz durfte nicht fehlen.


Wer jetzt gerne mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Euren Beitrag könnt ihr in der Zeit bis zum nächsten Kaffeekränzchen schreiben, der am 10. Juli stattfindet.
Hinterlasst uns doch euren Link zu eurem Beitrag, so dass wir auch bei euch vorbei schauen können :)

Samstag, 11. Juni 2016

[Kathy] Rezension - Zwanzig Zeilen Liebe von Rowan Coleman



Inhalt:
Sorg dafür, dass dein Vater sich wieder verliebt. Iss jeden Tag Gemüse. Trau keinem Mann mit übermäßigem Bartwuchs. Tanz auf meiner Beerdigung zu Dean Martin. Nacht für Nacht bringt Stella diese und andere Zeilen zu Papier. Doch es sind nicht ihre eigenen Gedanken und Wünsche. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: Für die Liebe. Für das Glück. Für den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten …
*Amazon*
*Verlag*

Meine Meinung:
Ich hatte an dieses Buch eine wirklich hohe Erwartung, weil viele Leser dieses Buch in den Himmel gelobt haben und ich viele Rezensionen gelesen habe, die durchweg positiv waren. Und so fing ich an, dieses Buch zu lesen.
Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben. Zuallererst lesen wir aus Stellas Sicht, die irgendwie auch die Hauptrolle des Buches einnimmt und von der auch im Klappentext die Rede ist, aber dennoch schreibt die Autorin aus der Sicht einer Patientin und eines Mannes, der erst später mit der ganzen Geschichte zu tun hat. Warum, wird nicht verraten. 
Der Einstieg war eher verwirrend, weil darauf was komplett anderes folgte. Und nach wie vor finde ich, jetzt am Ende des Buches, diesen Einstieg immer noch doof. Toll fand ich, dass das Buch in 7 Nächte eingeteilt ist und man so Stella durch ihre Nächte folgt. Die Briefe von Stella mögen teilweise emotional, aber fast immer zusammenhangslos geschrieben worden sein, denn fast nie kannte man die Absender/Empfänger, was mich nicht überzeugen konnte.
Grundsätzlich muss ich sagen, dass die Geschichte ab und an langweilig wird und teilweise ihre Längen hat. Emotional konnte mich die Geschichte nur in kleinen Momenten packen. Die Idee dahinter mag ich aber unheimlich gerne und auch die Charaktere und die kleinen Geschichten dahinter haben mir unheimlich gut gefallen. Das Ende war sehr sehr schön und hat mich zufrieden zurück gelassen.

Fazit:
Ein Buch mit einer wirklich ernsten Thematik, die mich sehr interessiert hat. Die Charaktere konnten mich begeistern und auch die Entwicklungen der Geschichte waren schön und nachvollziehbar. Leider waren für mich die Briefe zusammenhangslos und der Ablauf der Geschichte war teilweise etwas schwach.



Freitag, 10. Juni 2016

[Mika] Monatsrückblick + Neuzugänge April 2016

Hey Leute! 
Pünktlich wie eh und je kommt mein Monatsrückblick + meine Neuzugänge aus dem Monat April :D
Tjaa.. Da war die Mika mal wieder sehr organisiert. 
  
Im April habe ich so einige Bücher gelesen und bin sehr stolz auf mich, das ich das zeitlich so gut gemanagt habe. Diesen Monat ging es eher in die Richtung Erotik bzw. Young Adult mit zwei Ausnahmen. 
Hier erstmal alle auf einen Blick: 



Ich möchte eigentlich gar nicht soo viel zu den einzelnen Büchern sagen, sondern einfach einen Überblick.
Durch die Stage-Dive Reihe habe ich meine Liebe zu Rockstars gefunden und bin nun immer wieder auf der Suche nach neuen Büchern dieser Art.
Leider habe ich diesen Monat auch die Twilight Reihe beendet. Ich habe es so lange wie möglich hinausgezögert, aber irgendwann war ich einfach nur noch ungeduldig und ich musste es lesen. 


Ein wahrer Rekord sind meine Neuzugänge :D Nur 2 Bücher! Dabei habe ich das schon seit bestimmt einem Jahr nicht mehr gehabt. 



 Den vierte Band der Stage-Dive Reihe habe ich mir direkt beim lesen vom zweiten Band vorbestellt. Sowas habe ich auch noch nie gemacht :D
Und mit Wanted - lass dich fallen habe ich auch diese Reihe endlich beendet :)

So das wars mit meinem echt sehr späten Monatsrückblick und meinen Neuzugängen für den April. Demnächst kommt auch schon mein Monatsrückblick für den Mai. :D

Mika ♥

Donnerstag, 9. Juni 2016

[Kathy] Rezension - Wie das Licht von einem erloschenen Stern von Nicole Boyle Rödtnes


Inhalt:
Vega wird aus ihrem Teenagerleben gerissen, als sie nach einem Unfall nicht mehr sprechen kann. Die 17-Jährige kämpft wütend und frustriert mit ihrem Schicksal, das sie immer mehr zu einer sprachlosen Außenseiterin macht. Ein ergreifender Roman, emotional und packend geschrieben. Seit Vega bei einer Feier gestürzt ist, leidet sie an Aphasie. Sie kann nicht sprechen, kaum lesen und mit noch größerer Mühe schreiben. Auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin Ida und ihrem Freund Johan gibt ihr keinen Halt, denn sie kommen mit ihrer Krankheit nicht zurecht. Vega fühlt sich innerlich wie tot und zieht sich immer mehr zurück. Bis sie Theo trifft, der ebenfalls an Aphasie leidet und beide merken, dass sich zusammen leichter ein Weg in ein neues Leben finden lässt.
*Amazon*
*Verlag*

Meine Meinung:
Dieses Cover und dieser Klappentext haben so neugierig gemacht. Dann noch die ganzen positiven Meinungen, die ich dazu bisher gehört hatte. Und schwubb, war das Buch bei mir zu Hause und zack war es in meiner Hand. Es ließ sich wirklich gut beginnen und auch während der Geschichte konnte ich dank einfachem Schreibstil dem Buch gut folgen. Die Thematik mochte ich unheimlich gerne, hat mich sehr interessiert, auch wie sich die Story um Vega und Theo wohl entwickeln mochte. Auch das Geheimnis war für mich recht schnell klar. Schade!
Das Ende war mir irgendwie ein bisschen zu "lasch". Vermutlich hat es so gepasst, wie es passte, aber ich fand da hätte mehr Drama drin liegen können. :D
Im Ganzen fand ich die Geschichte sehr emotionslos, obwohl man hier so viele tolle Emotionen einbauen hätte können. Mich haben sie leider nicht erreichen können.


Die Charaktere waren eher so mittelmäßig. Ich mochte Theo und Alma eigentlich sehr gerne, auch wenn das irgendwie beides einen faden Beigeschmack hatte, weil sie auch "arschige" Rollen hatten. Aber Vega als Protagonistin war mir nicht ganz so sympathisch. Fand sie teilweise sehr negativ, sie wollte nicht, sie konnte nicht, es ging nicht. Ja, wenn man so denkt, dann geht es wohl nicht. Sie hätte sich ein wenig von Theos Optimismus abschauen sollen!


Fazit:
Ein nettes Buch mit einem sehr interessanten Thema für zwischendurch. Die teilweise nervigen Charaktere und wenig Emotionen haben mich nicht ganz überzeugen können.