Donnerstag, 28. Juli 2016

[Mika] Rezension - Flower von Elizabeth Craft & Shea Olsen





Unstillbare Sehnsucht. Rettungslose Liebe.

Die achtzehnjährige Charlotte hat keine Zeit für Jungs, sondern setzt all ihren Ehrgeiz auf die Zulassung an der Stanford Universität. Da tritt ein fremder Junge in ihr Leben, der geheimnisvolle Tate. Charlotte verliebt sich auf den ersten Blick und will nur noch eins: Tate. Und Tate will sie.

Dann der Schock: Tate ist nicht irgendwer, sondern ein Superstar, der bekannteste Sänger seiner Generation. Und er hat dem Rampenlicht – und Beziehungen – den Rücken gekehrt. Doch die Anziehungskraft zwischen Charlotte und Tate ist so stark wie das Schicksal selbst ...



Autor: Elizabeth Craft & Shea Olsen
Seiten: 288 
Preis: 9,99€| 12,99 €
Band: 1 von 1
Ausgaben:  eBook | Klappenbroschur
Empfohlen ab: 14 Jahren 

Das Buch ist sehr kurz, weshalb ich es sehr schnell gelesen hatte. Aber nicht nur die Seitenlänge macht das möglich, sondern der lockere Schreibstil der Autorinnen. Es war ein leichtes, in die Geschichte zu kommen und sofort mitzuerleben, was Charlotte erlebte. 

Die Geschichte bzw. die Handlung der Geschichte war etwas Klischeehaft. Allerdings mag ich ja Klischee's. Manchmal hat mich das ganze Buch an eine Serie erinnert oder einen Film und als ich mir den kleinen Text über die Autorinnen am Ende des Buches gelesen habe, wusste ich auch sofort warum. Davon mal abgesehen, war es ein wirklich süßes Buch. Ich mochte die Handlung total und ich mochte den Standort: L.A! Viele Bücher die in den USA spielen,  handeln in Städten wie New York, Portland, Seattle. Aber ich wollte endlich Hollywood und da war es! Mir hat das richtig gut gefallen, auch wenn man eigentlich nicht viel von der Stadt an sich mitbekommen hat. 

Leider wurde das Buch durch einen Punkt etwas schlechter. Die Protagonisten waren meiner Meinung nach sehr unsicher in ihrer Beziehung. Sprich: es gab ein ewiges hin und her. Das war etwas schade, aber ich schiebe es mal auf den Beruf der Autorinnen, denn das müssen sie ja praktisch in ihrem Métier machen. Das ist wirklich schade gewesen.

Die Charaktere an sich waren gut. Charlotte fand ich sehr unstimmig. Seit ihre Mutter sie und ihre Schwester verlassen hat, hat sie jeglichen Gedanken an Liebe unterbunden und wollte auch mit Jungs nicht wirklich etwas am Hut haben. Aber kaum kommt ein gut aussehender Kerl vorbei, wirft sie fast augenblicklich ihre Prinzipien über Bord. Das die Autorinnen ihre Gedankenwelt und ihre sozusagen 'Lebensregel' nicht durchs Buch gezogen haben, war deswegen unstimmig. Es war etwas unrealistisch, dass sich jemand, der so fest davon überzeugt ist, dass Liebe erst nach der Schule und dem Studium kommt, so schnell von diesem Gedanken verabschiedet. Ansonsten mochte ich sie sehr gerne und vom Rest her, war sie ein wirklich gelungener Charakter.
 
Tate fand ich schon viel, viel besser. Er hatte zwar seine Geheimnisse, aber das war ja irgendwie klar. Dass er dann so reagierte, wie er reagierte, fand ich in dem Fall auch sehr nachvollziehbar. Ansonsten war er sehr liebevoll und nicht gleich ein Bad Boy der Superlative, wie im Klappentext beschrieben. Eigentlich hatte er von Anfang an nichts mit einem Bad Boy zu tun. 


Insgesamt war es ein gut gelungenes Buch, welches ich jedem empfehlen würde, der Klischees mag und gerne Serien schaut :D Leider war das hin und her etwas störend, aber auch nicht weiter tragisch und auch das Charlotte ihre Prinzipien sofort vergessen hat. 




Kommentare:

  1. Hallöchen,
    ach ich bin da doch immer ein bisschen sehr schnell genervt, wenn es zwischen den Protagonisten so ein ewiges hin und her gibt. Außerdem bin ich auch nicht wirklich für Klischees zu haben. Ich habe schon zwei andere Rezensionen gelesen, die mir eben so wie deine, bestätigt haben, dass dieses Buch sehr wahrscheinlich eher nichts für mich ist. Trotzdem danke für deine Rezension (oder eher gerade deswegen.) :D

    Liebst, Lotta

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    1. Genau dafür sind Rezensionen doch da :D

      Liebe Grüße :)

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