Montag, 21. März 2016

[Kathy] Rezension - Zeig mir was Liebe ist von Gaby Hauptmann



Inhalt:
Ist Geld wirklich alles? Findet Leska nicht. Valentin schon. Er kommt aus einer reichen Familie, und der Überfluss ist für ihn selbstverständlich. Bis er Leska trifft - und spontan mir ihr im Ferrari seines Vaters durchbrennt. Bloß: der seltene Oldtimer ist mehr als 10 Millionen wert. Und während sich Valentin und Leska auf ihrem verbotenem Ausflug nach Italien immer näher kommen, muss er bald feststellen, dass sie nicht allein unterwegs sind - und seine Leska mindestens noch einen Grund hatte, mit ihm durchzubrennen ...

Meine Meinung:
Der Griff zu diesem Buch war ziemlich spontan. Ich hatte gerade keine Lust auf mein aktuelles Buch und habe ein kurzes, leichtes Buch für zwischendurch gesucht. Generell war das Buch teilweise spannend, die Emotionen konnten mich aber nicht packen.
Leider war der Einstieg ziemlich schwierig, ich war sehr verwirrt und fand den Schreibstil ziemilch plump. Auch, dass der Schreibstil nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, fand ich für diese Art der Geschichte sehr unpassend.
Im Laufe des Buches konnte ich mit der Story an sich zwar wärmer werden, sie wurde klarer und interessanter, aber die Protagonisten blieben undurchsichtig und teilweise langweilig. Das Ende war überraschend und zum Schluss hin passend gemacht. Die Liebesgeschichte hat sich zwar so durchgezogen, war aber nie so richtig doll im Vordergrund, was ich etwas schade fand.

Die Charaktere blieben für mich ziemlich undurchsichtig, was auch am auktorialen Erzähler liegen kann. Ich habe mich ihnen weder besonders nah gefühlt noch habe ich die Hintergründe ihres Handelns so richtig verstanden. Leska macht zwar eine kleine Entwicklung im Laufe des Buches durch, aber ihre Handlungen sind mir nach wie vor nicht ganz klar geworden. Auch wenn sie eigentlich durch und durch sympathisch wirkt. Sie wirkt durch ihr ständiges Zitieren von Gedichten und Liedern intelligent, ist aber auch schlagfertig und gnadenlos.
Valentin ist ein reicher Schnösel, kennt das Mittelklasseleben nicht und auch wenn er dadurch zwar nicht besonders agnorant rüberkommt, fand ich ihn vom Verhalten immer nur durschnittlich. Er hat mich als Mann nicht besonders angesprochen.
Die Nebencharaktere wie Bruno oder Gianna waren sehr sympathisch in ihrer Art und haben viele Lacher mit in die Geschichte gebracht.
Der Schreibstil wirkte anfangs etwas plump, weil mir die Erklärungen um alles gefehlt haben. Auch der auktoriale Erzählstil passt meiner Meinung nach nicht zur Geschichte. Schade, so konnte ich wenig zum Buch und den Protagonisten aufbauen.
Das Cover passt zur Geschichte, der Titel kommt im Buch vor. Zwar gefällt es mir so nicht besonders, aber ich finde es immer sehr toll, wenn das Cover zum Buch passt.


Fazit:
Eine Geschichte, die spannend, aber leider nicht berührend war. Protagonisten, zu denen ich keine Beziehung aufbauen konnte und ein Schreibstil, der leider gar nicht zum Buch passte.



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