Freitag, 16. Juni 2017

[Mika] Rezension - Das Glück oder was auch immer passiert von Jackie Lea Sommers

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"Das Glück oder was auch immer passiert" ist Jackie Lea Sommers erstes Buch und sie hat so viel in dieses Buch gepackt! So viel Gefühl, Philosophie und Drama. Alles eine wunderbare und harmonische Mischung. 

"Als die Familie Hart nach Green Lake City zieht, stellt Silas Lynn's normales und geregeltes Leben auf den Kopf. Mit seinen coolen T-shirts und Zitaten von alten Philosophen, schafft er es, dass Lynn sich immer mehr in ihn verliebt.  Das Problem? Sie ist seit einigen Jahren in einer festen Beziehung. Doch nicht nur das. Silas Zwillingsschwester Laurel ist für Lynn ein Geheimnis. Während die zwei sich immer mehr ineinander verlieben, rasen sie mit voller Wucht in eine Katastrophe. "
Schon am Anfang des Buches, als ich die Leseprobe auf der Verlagsseite gelesen habe, wurde mir bewusst, dass ich es lieben werde. Zuerst dachte ich, dass es eine wirklich wunderschöne Liebesgeschichte wird, aber es ist mehr als das. 
Es ist ein Buch über Freundschaft, über Liebe, die Kraft des Glaubens und über die Gemeinheiten, die das Leben so mit sich bringt. 

Das Buch hat so viele verschiedene Perspektiven angeschlagen, dass ich ehrlich nicht weiß wo ich da anfangen soll. 
Tru und Lynn sind befreundet, seit Lynn denken kann. Doch als Tru in einem Feriencamp anfängt zu arbeiten, entfremden die zwei sich immer weiter. Und Lynn steht plötzlich da - alle ihre Freunde haben in diesem Sommer zu tun, nur sie nicht. Ihren kleinen Nebenverdienst - das waschen von Autos - hat sie immer zusammen mit Trudy gemacht, da diese aber nicht kann, beschließt Lynns Vater, dass Silas ihr helfen soll. Und dann beginnt die Katastrophe. 

Als ich zuerst gelesen habe, dass es eine Katastrophe geben soll in diesem Buch, war ich mir ehrlich nicht sicher. Denn was passiert in einem so normalen Jugendbuch schon großartig Schlimmes, oder? Da hab ich mich getäuscht. So wie im Klappentext beschrieben, bahnt sich die Katastrophe wirklich an. Ja sie schleicht sich regelrecht an. Und als sie kam, war ich ehrlich emotional ein wenig am Ende. Es war nicht so herzzerreißend und niederschmetternd wie andere Bücher, ich muss allerdings sagen, dass es mich schon gepackt hat. 

"Manchmal braucht es lange, bis die Dinge einen Sinn ergeben. Womöglich Jahre über Jahre - oder nur ein einziges Wochenende. Vielleicht ergeben sie auch nie einen Sinn. Trotzdem darf man nicht das Vertrauen darauf verlieren, dass die Welt gerettet werden kann." 
Wer außerdem denkt, dieses Buch hätte nicht eine gewisse Ernsthaftigkeit, der täuscht sich damit. Dieses Buch ist viel, viel mehr als ein Jugendbuch. Mit den vielen kleinen Nebengeschichten ist es ein Appell an uns Leser, dass das Leben immer irgendwelche Tücken mit sich bringt.

Ein wirklich tolles Buch, was ich jedem ans Herz legen kann.





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