Samstag, 11. Juni 2016

[Kathy] Rezension - Zwanzig Zeilen Liebe von Rowan Coleman



Inhalt:
Sorg dafür, dass dein Vater sich wieder verliebt. Iss jeden Tag Gemüse. Trau keinem Mann mit übermäßigem Bartwuchs. Tanz auf meiner Beerdigung zu Dean Martin. Nacht für Nacht bringt Stella diese und andere Zeilen zu Papier. Doch es sind nicht ihre eigenen Gedanken und Wünsche. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: Für die Liebe. Für das Glück. Für den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten …
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Meine Meinung:
Ich hatte an dieses Buch eine wirklich hohe Erwartung, weil viele Leser dieses Buch in den Himmel gelobt haben und ich viele Rezensionen gelesen habe, die durchweg positiv waren. Und so fing ich an, dieses Buch zu lesen.
Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben. Zuallererst lesen wir aus Stellas Sicht, die irgendwie auch die Hauptrolle des Buches einnimmt und von der auch im Klappentext die Rede ist, aber dennoch schreibt die Autorin aus der Sicht einer Patientin und eines Mannes, der erst später mit der ganzen Geschichte zu tun hat. Warum, wird nicht verraten. 
Der Einstieg war eher verwirrend, weil darauf was komplett anderes folgte. Und nach wie vor finde ich, jetzt am Ende des Buches, diesen Einstieg immer noch doof. Toll fand ich, dass das Buch in 7 Nächte eingeteilt ist und man so Stella durch ihre Nächte folgt. Die Briefe von Stella mögen teilweise emotional, aber fast immer zusammenhangslos geschrieben worden sein, denn fast nie kannte man die Absender/Empfänger, was mich nicht überzeugen konnte.
Grundsätzlich muss ich sagen, dass die Geschichte ab und an langweilig wird und teilweise ihre Längen hat. Emotional konnte mich die Geschichte nur in kleinen Momenten packen. Die Idee dahinter mag ich aber unheimlich gerne und auch die Charaktere und die kleinen Geschichten dahinter haben mir unheimlich gut gefallen. Das Ende war sehr sehr schön und hat mich zufrieden zurück gelassen.

Fazit:
Ein Buch mit einer wirklich ernsten Thematik, die mich sehr interessiert hat. Die Charaktere konnten mich begeistern und auch die Entwicklungen der Geschichte waren schön und nachvollziehbar. Leider waren für mich die Briefe zusammenhangslos und der Ablauf der Geschichte war teilweise etwas schwach.



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