Donnerstag, 9. Juni 2016

[Kathy] Rezension - Wie das Licht von einem erloschenen Stern von Nicole Boyle Rödtnes


Inhalt:
Vega wird aus ihrem Teenagerleben gerissen, als sie nach einem Unfall nicht mehr sprechen kann. Die 17-Jährige kämpft wütend und frustriert mit ihrem Schicksal, das sie immer mehr zu einer sprachlosen Außenseiterin macht. Ein ergreifender Roman, emotional und packend geschrieben. Seit Vega bei einer Feier gestürzt ist, leidet sie an Aphasie. Sie kann nicht sprechen, kaum lesen und mit noch größerer Mühe schreiben. Auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin Ida und ihrem Freund Johan gibt ihr keinen Halt, denn sie kommen mit ihrer Krankheit nicht zurecht. Vega fühlt sich innerlich wie tot und zieht sich immer mehr zurück. Bis sie Theo trifft, der ebenfalls an Aphasie leidet und beide merken, dass sich zusammen leichter ein Weg in ein neues Leben finden lässt.
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Meine Meinung:
Dieses Cover und dieser Klappentext haben so neugierig gemacht. Dann noch die ganzen positiven Meinungen, die ich dazu bisher gehört hatte. Und schwubb, war das Buch bei mir zu Hause und zack war es in meiner Hand. Es ließ sich wirklich gut beginnen und auch während der Geschichte konnte ich dank einfachem Schreibstil dem Buch gut folgen. Die Thematik mochte ich unheimlich gerne, hat mich sehr interessiert, auch wie sich die Story um Vega und Theo wohl entwickeln mochte. Auch das Geheimnis war für mich recht schnell klar. Schade!
Das Ende war mir irgendwie ein bisschen zu "lasch". Vermutlich hat es so gepasst, wie es passte, aber ich fand da hätte mehr Drama drin liegen können. :D
Im Ganzen fand ich die Geschichte sehr emotionslos, obwohl man hier so viele tolle Emotionen einbauen hätte können. Mich haben sie leider nicht erreichen können.


Die Charaktere waren eher so mittelmäßig. Ich mochte Theo und Alma eigentlich sehr gerne, auch wenn das irgendwie beides einen faden Beigeschmack hatte, weil sie auch "arschige" Rollen hatten. Aber Vega als Protagonistin war mir nicht ganz so sympathisch. Fand sie teilweise sehr negativ, sie wollte nicht, sie konnte nicht, es ging nicht. Ja, wenn man so denkt, dann geht es wohl nicht. Sie hätte sich ein wenig von Theos Optimismus abschauen sollen!


Fazit:
Ein nettes Buch mit einem sehr interessanten Thema für zwischendurch. Die teilweise nervigen Charaktere und wenig Emotionen haben mich nicht ganz überzeugen können.





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