Montag, 2. Mai 2016

[Kathy] Rezension - Wildrosensommer von Gabriella Engelmann



Inhalt:

Im Licht der glitzernden Nachmittagssonne sieht es beinahe aus wie ein Schlösschen. Ein verwunschenes Schlösschen mitten auf der Elbe. Tatsächlich aber ist es ein Hausboot, das der allein erziehenden Mutter Aurelia in einem Bildband ins Auge fällt. Nun lässt die Sehnsucht nach einem idyllischen Zuhause wie diesem sie nicht mehr los. Denn seit dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes Nic fühlt Aurelia sich einsam und entwurzelt. Als sich wenig später die Gelegenheit ergibt, dieses Hausboot zu kaufen, sieht sie darin einen Wink des Schicksals – und zieht schon wenige Wochen später mit ihren widerstrebenden Töchtern, Katze Momo und vielen Träumen im Gepäck von München vor die Tore Hamburgs. Für die gelernte Floristin sind die Vier- und Marschlande mit ihren Rosenhöfen, alten Bauernkaten, Deichen und zahllosen Gärten ein Paradies. Doch auch Rosen im Paradies haben ihre Dornen …
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Meine Meinung:
Ich habe mich riesig gefreut, als der Knaur Verlag mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt hat. Denn vor allem die Geschichte, aber auch das Äußerliche des Buches haben mich dazu verleitet, dieses Buch lesen zu wollen. Das Cover des Buches fühlt sich unheimlich toll an, da es keine normale Pappe, sondern eher so Wellpappe ist. Außerdem mag ich diese Rosen darauf, die Farben und die Innenklappen des Buches so so gerne. Auch, dass die Geschichte vor allem in Hamburg gespielt hat, hat mich überzeugen können. Denn: Ich liebe Hamburg <3
Das Buch ist in drei Teile eingeteilt, die überwiegend die Sinnabschnitte des Buches darstellen sollen. Vor jedem Kapitel steht ein Zitat oder ein kleiner Satz zum Thema "Rosen".
Die ersten 100 Seiten nutzte Frau Engelmann wohl überwiegend dafür, den Leser in Aurelias Geschichte einzuführen, denn erst nach diesen 100 Seiten geht Aurelia mit Sack und Pack von München nach Hamburg. Leider passiert mir zu wenig, so dass ich immer hoffte, dass es bald los gehen mag. Die Charaktereinführung dagegen hat mir total gefallen. Ich mochte Aurelia als Protagonistin wirklich gerne, auch ihre Töchter passen mit ihrer Art total in das Bild und vor allem Aurelias beste Freundin Coco war wirklich sehr herzallerliebst.
Im zweiten und dritten Teil des Buches geht es dann langsam los, so dass man gemeinsam mit Aurelia versucht ihre Geschichte aufzudecken und man ist bis zum Ende gespannt, wie es nun ausgehen mag, was ist mit Nic passiert und warum sieht Aurelia plötzlich solch ein Flimmern?
All das solltet ihr selbst herausfinden.
Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gut gefallen, allerdings war der Anfang etwas träge und es gab ein Thema, das in die Richtung von Esoterik geht, das mich eher genervt hat, weil ich damit nichts anfangen kann.

Fazit:

Ein nettes Buch für zwischendurch, in dem es aber viel zu sehr um Esoterik und viel zu wenig um die Geschichte des Hausbootes ging. Die Charaktere und das Setting dagegen mochte ich unheimlich gerne und konnte mich bis nach Hamburg verführen.


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