Mittwoch, 17. Februar 2016

[Mika] Rezension - Royal Desire von Geneva Lee






Titel: Royal Desire
Autor: Geneva Lee
Seiten: 384
Preis: 9,99€/ 12,99€
Band: 2 von 3
eBook/Broschur
blanvalet






Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen – vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsame Zeit lassen sich nicht auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und wird sie zu ihm stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt?

Das Buch schließt direkt an den ersten Band an, was ich wirklich gut finde, da am Anfang noch Claras Gefühle beschrieben werden und man direkt mit ihr fühlen kann. Was, wenn der zweite Band nicht direkt anschließen würde, nicht so wäre. 

Tatsächlich fand ich dieses Buch etwas besser als Royal 1. Hier war die Liebe deutlicher, vor allem weil sie es sich eingestanden haben. Zum anderen ist hier viel mehr Spannung - es gibt böse Intrigen, Erpressung und eine Konfrontation mit der Vergangenheit. Es ist alles dabei was es im ersten Band gab nur etwas besser. Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich eigentlich anderer Meinung, dennoch muss ich sagen, dass ich es im Nachhinein doch besser fand. 

Wer in Band 1 mit der Ausdrucksweise des Adels nicht klar kam, wird hier leider enttäuscht. Denn in diesem Band wird es sogar noch ein ticken schlimmer. Was, wenn man sich mal daran gewöhnt hat, nicht wirklich schlimm ist. Man könnte auch einfach hineininterpretieren, dass die Autorin die Adeligen menschlicher machen wollte. . . Dennoch wirkt es immer noch recht unrealistisch, einfach weil Adelige so nicht reden würden. 

Clara ist hier mutiger als im ersten Band und lässt sich nicht so schnell bedrängen. Ich fand ihren Charakter ziemlich gut, aber auch oft störend. Teilweise konnte ich ihre Gedankengänge nicht nachvollziehen, vor allem weil es mir manchmal fast schon übertrieben fand, wie sehr sie Alexander brauchte.
Alexander ist in Band 2 noch dominanter, weil Clara anfängt mehr auszuprobieren. Ich fand es insbesondere sehr schön, dass er auch etwas weicher geworden ist. Das hat ihn sympathischer gemacht und hat nicht mehr so den Eindruck von "böser Prinz mit verdorbener Sprache". 

Auch hier gibt es hier und da wieder einige Parallelen zu SoG. Was aber nicht weiter schlimm ist. 

Das Ende ist etwas verwirrend, beziehungsweise der Epilog. Ich habe sogar in Band 1 rein gelesen, ob da die Person die darin erwähnt wird vorkommt.



1 Kommentar:

  1. Dann bin ich ja mal gespannt. Mir hat Band 1 mittelmäßig gut gefallen und ich war unsicher, ob ich die Reihe fortsetzen werde, aber ich glaube, ich bin doch relativ neugierig, wie es weiter geht. :D<3

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