Sonntag, 9. November 2014

[Kathy] Rezension - Passagier 23 von Sebastian Fitzek


 


Kurzbeschreibung:
Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm … 

Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht wie ich dieses Buch rezensieren soll, so dass klar wird, welche Meinung es wirklich verdient hat.
Für mich ein Buch, das mich wieder vollends begeistert hat. Dieser Thriller von Fitzek war spannend, verwirrend wie wir es kennen und durch und durch ein Buch, welches mich fesseln konnte.
Zu der Zusammenfassung brauche ich nicht mehr viel sagen, denn diese steht schon sehr klar und deutlich dort oben.
Fitzeks Schreibstil ist klasse. Er baut Spannungen auf und enttäuscht den Leser nicht. Es gibt immer wieder andere Wendungen, von denen man glaubt, man wüsste wer der Täter ist. Aber nein, am Ende kommt doch alles anders. 
Herr Fitzek hat den Thriller aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, was ich ganz wunderbar fand, weil man so von vielen verschiedenen Sichtweisen auf den Vorgang erhält. Auch wenn man anfangs nicht versteht, was die einzelnen Geschichten miteinander zu tun haben und wie sie miteinander verknüpft sind, klärt sich dies alles zum Ende hin auf.
Ich fand das Buch natürlich anders als Noah. Aber genauso gut. Aber, Passagier 23 ist besser als der Nachtwandler. Definitiv nicht so wirr wie der Nachtwandler und noch einiges spannender.

Die Charaktere sind vollkommen gut ausgewählt und ausgearbeitet.
Einzig den Epilog fand ich überflüssig. Eigentlich braucht Fitzek solche plumpen Epiloge nicht, keine Ahnung warum er dies Mal zu diesem gegriffen hat. Das Ende vor dem Epilog fand ich ganz passend gewählt, weil es am Ende noch einmal zu einem Spannungshoch kam und es wurde aufgeklärt, was man gar nicht erwartet hat.

Fazit:
Wer einen spannenden Thriller a la Fitzek sucht, ist hier genau richtig. Eine unbedingte Leseempfehlung.

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