Donnerstag, 16. Oktober 2014

[Kathy] Rezension - Obsidian von Jennifer L. Armentrout












Hardcover: 397 Seiten
Verlag: Carlsen
Sprache: Deutsch
Genre: Fantasy
Preis: 18,90 Euro


Kurzbeschreibung:
Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten ... Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black
Meine Meinung:
Das Buch beginnt locker und leicht und man lernt Katy, die gerade mit ihrer Mutter nach West Virginia gezogen ist, kennen. Man erfährt, wer sie ist und warum die beiden umgezogen sind. Schon auf den ersten Seiten lernt man Dee und Daemon, die Nachbarn von Katy, kennen.
Die erste Hälfte des Buches beschränkt die Autorin sich darauf, dass man die Personen und Katys Beziehungen zu den anderen Protagonisten kennen lernt. So erfährt man, wer Dee und Daemon sind und welche Typen sich so in der Schule aufhalten, aber vorallem geht Jennifer L. Armentrout auf Daemons und Katys Beziehung ein. Die beiden entwickeln eine kleine Hassliebe und wissen oftmals nicht, wie sie miteinander umgehen sollen.
Erst in der zeiten Hälfte erfährt man mehr über die Blacks, was für Gestalten sie wirklich sind und schließlich wird es super spannend und man kommt von einer Sache in die nächste. Und schließlich endet das Buch mit einem kleinen Cliffhanger, auch wenn fast alle Probleme aus der Welt geschafft wurden.

Mich hat das Buch begeistert, wie es schon länger ein Buch nicht mehr getan hat. Ich finde die Idee, die hinter diesem Buch steht, super gut! Die Autorin hat sich endlich mal was neues ausgedacht, was nicht schon jeder hundert Mal gelesen hat. Ich wäre auch niemals auf die Idee gekommen, was die Blacks wirklich sind. Umso gespannter war ich, bis ich das Geheimnis aufgedeckt hatte.

Die Charaktere sind super. Katy ist unscheinbar, aber tough, wenn es darauf ankommt. Sie liest super viel und hat selbst einen Buchblog, was sie sehr sympathisch macht. Sie lässt sich oftmals nichts von Daemon sagen und zeigt ihm das ein oder andere Mal, wo der Hammer hängt.
Daemon ist der Klischee-Bad-Boy in der YA-Schiene. Er sieht gut aus, hat viele Muskeln, ist groß und breit gebaut und ein absolutes Arschloch. Dennoch verliebt Katy sich in ihm und kitzelt das ein oder andere Mal seine liebenswerten Seiten aus ihm heraus.
Dee ist die Klischee-beste-Freundin. Wunderbar, entzückend und immer für Katy da. Sie ist Daemons Schwester, die er hegt und beschützt. Auch, wenn Jennifer L. Armentrout hier einige Klischees bedient, mag ich die Charaktere sehr gerne.

Der Schreibstil ist wirklich locker und leicht gehalten, so dass man nur so durch das Buch fliegt. Man kann allem gut folgen und die Autorin beschreibt Dinge, die einem nicht so bekannt sind, sehr gut, so dass man alles versteht.
Das Cover ist wunderschön, viel schöner als das Originalcover! Man sieht darauf zwei Silhouetten, die mit dem Rücken zu dem Leser stehen. Das Cover ist in einem goldenen, hellen Ton getaucht. Der Titel und der Untertitel stehen im direkten Bezug zum Inhalt, was wunderbar gewählt ist.
Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das meinen Nerv mal wieder vollkommen getroffen hat. Obsidian konnte mich restlos begeistern und wandert mit zu meinen Lieblingsbüchern. Ich freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzung.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen